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Amalgamsanierung.

Ihre Zähne sind keine Deponie für Sondermüll

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Amalgamsanierung

Amalgamsanierung! Ihre Zähne sind keine Deponie für Sondermüll! Amalgamfüllungen, sogenannte „Plomben“, zählen zu den ältesten Füllwerkstoffen im Zahnerhalt und sind noch heute in vielen Mündern anzufinden.

In der heutigen Zeit wird Amalgam als Füllwerkstoff stark diskutiert und ist im Allgemeinen sogar eher in Verruf geraten. Die sehr lange Haltbarkeit des metallischen Materials sowie sein äußerst geringer Preis, ließen viele Zahnpatienten sich für eine Amalgamfüllung entscheiden und tun dies teilweise noch heute. In vielen Ländern ist es auch heute noch das Standardmaterial zum Zahnerhalt und besonders geeignet für stark belastete Kauflächen, wie Backenzähne. Dabei ist Amalgam nicht zu unterschätzen. Insbesondere seine Zusammensetzung aus Quecksilber, Silber, Zinn, Kupfer und Zink sollte man stets im Hinterkopf haben. Der Hauptbestandteil Quecksilber gehört zur Gruppe der Schwermetalle und damit mit Blick auf die Entsorgung zum Sondermüll. Problematisch für den menschlichen Körper ist dabei nicht das Quecksilber direkt, sondern vielmehr die durch Korrosion, bspw. durch Zähneknirschen, verursachten Quecksilber-Ionen.

Diese können zum einen vom Körper absorbiert werden und dort im schlimmsten Fall eine Schwermetallvergiftung auslösen. Zum andern sind diese Quecksilber-Ionen auch dafür verantwortlich, dass Ströme im Mundraum entstehen können und Sie eventuell einen metallischen Geschmack im Mund wahrnehmen. Zu der sogenannten „Mund-Batterie“ kann es kommen, wenn verschiedene Metalle, wie bspw. bei Amalgamfüllungen in Kombination mit metallverblendeten Zahnkronen, Goldfüllungen, etc., im Mund vorhanden sind. Durch den Speichel, der dabei als Leitmedium fungiert, können dadurch elektrische Spannungen entstehen – Strom eben. Bemerkenswert ist dabei, dass diese elektrischen Spannungen oft weitaus höher sind, als sie normal im menschlichen Nervensystem vorkommen. Daher ist es nur verständlich, dass man bei einer ganzen Reihe möglicher Krankheitssymptome stets auch einen Blick auf die Zähne und eventuell vorhandene Amalgamfüllungen wirft. Denn selbst wenn Sie „nur“ Amalgamfüllungen im Mund hat, kann es sein, dass diese ein unterschiedliches Mischungsverhältnis der Bestandteile aufweisen und dadurch ebenso Auslöser der „Mund-Batterie“ sind. Aber auch die Möglichkeit einer Schwermetallvergiftung sollten Sie bei Verdacht durch eine Blutuntersuchung ausschließen, schließlich kann sie Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen, Appetitlosigkeit, chronische Magen-Darm-Störungen, Reizbarkeit, Schwindel, Muskelschmerzen, Muskelzittern, zahlreiche Allergien bis hin zur Lähmung, u.v.m. verursachen.

Ist eine Amalgamsanierung notwendig und sinnvoll?

Ob bei Ihnen eine Amalgamsanierung notwendig und sinnvoll ist, können wir in einem umfangreichen Beratungsgespräch und einer Untersuchung Ihrer Zahnbegebenheiten erörtern. Dabei schauen wir uns Ihre Situation genau an und entscheiden gemeinsam über die weitere Vorgehensweise. Sollte die Entscheidung für eine Amalgamsanierung fallen, so stehen Ihnen zahlreiche Alternativen für Ihren Zahnerhalt zur Verfügung, u.a. Kunststoff, Keramik oder Gold. Gerne beraten wir Sie hier ausführlich zu den Vor- und Nachteilen der alternativen Materialien, stets mit dem Blick auf Ihre persönlichen finanziellen Möglichkeiten.

Sollten Sie aus rein ästhetischen Gründen daran interessiert sein, die eher unschönen dunklen Amalgamfüllungen ersetzen zu lassen, so sind wir Ihnen auch hier gerne ein kompetenter Ansprechpartner. Schließlich sind auch wir der Auffassung, dass Sondermüll nicht in den Körper gehört. Sprechen Sie uns an!

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